Sehr geehrte(r) Leser-/innen,
zum Thema der neuen EU-Verordnung bezüglich der Dokumentation von Verpackungsmaterialien haben wir uns intern intensiv abgestimmt.
Obwohl das Ziel der Müllvermeidung verständlich ist, stellt diese Verordnung in unseren Augen leider das genaue Gegenteil des oft versprochenen Bürokratieabbaus dar. Für uns als Logistikdienstleister bedeutet dies einen administrativen Aufwand, der in keinem Verhältnis zum praktischen Nutzen im Arbeitsalltag steht.
Als reiner Dienstleister für das Handling, Umpacken und Kommissionieren greifen wir ausschließlich auf handelsübliche, standardisierte Transport- und Verpackungsmittel (wie z. B. Standard-Stretchfolien, Umreifungsbänder oder Standard-Paletten) zurück. Diese haben sich seit Jahren am Markt bewährt und sind so konform, konformer geht’s nicht.
Eine detaillierte Dokumentation, Analyse und Zertifizierung der Materialzusammen- setzung für jede von uns individuell neu arrangierte oder bearbeitete Palette können und werden wir daher nicht anbieten. Dies überschreitet die Grenzen unserer operativen Dienstleistung und unseres administrativen Rahmens bei Weitem.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns an diesem bürokratischen Irrsinn Nachweisverfahren nicht beteiligen und entsprechende Einzelzertifikate oder maßgeschneiderte Materialbescheinigungen unsererseits nicht zur Verfügung stellen werden.
Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis für diese Entscheidung, die für uns eine Frage der wirtschaftlichen Vernunft und der Fokussierung auf unsere eigentlichen Logistik-Kernkompetenzen ist.
Mit besten Grüßen und auf weiterhin gute Zusammenarbeit!